Zum Spenderpreis von CHF 500 können Sie Patin oder Pate werden und damit eine der Hauptfiguren des "Bergünerstein" unterstützen! Pfarrer Peter Zeuth hat in der Person von Herrn Markus Sendor aus Urdorf bereits einen Paten gefunden - die anderen freuen sich auf Ihre Unterstützung.

Drei der Hauptfiguren haben wirklich gelebt: Danz Pol Clo, Barbara Planta-Schalkett und Peter Zeuth. Was historisch über sie bekannt ist, ist auf der Seite Die Figuren nachzulesen.

 

Luzia aus Schuders kämpft mit einem schweren Schicksal. Als Schwabenkind in Süddeutschland wird sie missbraucht, später in den Bünden vom Krieg gebeutelt. Immer wieder verliert sie ihr Zuhause, und oft ist sie hungrig. Doch Luzia hat eine Gabe: sie kann wunderschöne Bilder sticken. Und Gott hilft ihr, auch wenn sie zwischenzeitlich den Glauben verliert.

 

Im Gegensatz zu Luzia ist Duonna Barbara Planta Schalkett privilegiert aufgewachsen, im Turm Wildenberg in Zernez. Aber auch sie hat es nicht leicht. Im Bauernkaff Bravuogn soll sie dafür sorgen, dass richtig gemehrt wird: für Spanien und für das Haus Habsburg. Ein schwieriges Unterfangen, wenn schon ihr eigener Ehemann, Giannin Schalkett, nicht richtig spuren will!

"... abgeschlossen, dieselbig Articul kheinwegs anzenemmen, noch in die Pündtnuss zu tretten": Bergün lehnt ein Bündnis mit Spanien ab, 30. März 1617 (StAGR, A II LA 1)

 

Danz Pol Clo ist ein Bauer in Brauegn. Mit 2000 Gulden ist sein Vermögen bescheiden. Aber er träumt von einer besseren Zukunft für seine Kinder! Deshalb investiert er viel Geld in das Projekt einer neuen Strasse am Bergünerstein. Als dieses scheitert, schafft er es nicht, das finanzielle Durcheinander sauber aufzulösen. Viele Jahre später rächt sich das...

Plesch Pol Clo ist der zweite Sohn von Danz. Als Teenager muss er erfahren, dass sein Vater vor vielen Jahren den Familienbesitz aufs Spiel gestellt hat. Bald muss er für die Familie Verantwortung übernehmen, aber Land, Tiere und Haus gehen verloren. Plesch verlässt Brauegn und verbrennt die Haarlocke seiner Freundin Trina. Schafft er es, die Krise zu überwinden?

 

"Bis hierher der Vater, ab jetzt mache ich an seiner Stelle weiter" - Peter Zeuth im Kirchenbuch Bergün, Sommer 1613.

Ser Peder Zeuth löst 1613 seinen Vater Ser Tumesch Zeuth als Pfarrer von Brauegn ab. Er fühlt sich überfordert und ist frustriert, weil er die eigentlich angestrebte Gelehrtenlaufbahn aufgeben musste. Lange Jahre kommentiert er das politische Geschehen in seinem Tagebuch, wobei er auch mit seiner Leistung als Chronist unzufrieden ist. Erst als der Krieg ausbricht, erwacht in ihm der Kampfgeist.